Mitarbeiter von REHOLAND und die SPD-Besuchergruppe vor dem Verwaltungsgebäude. Foto: © Privat

SPD-Bundestagskandidatin Dr. Daniela De Ridder besucht REHOLAND – Wirtschaftsbetrieb will Langzeitarbeitslose für Arbeitsmarkt fit machen

Stromspar-Check entlastet Haushalte und Umwelt

Lingen. Die SPD-Bundestagskandidatin des Wahlkreises 31 Mittelems, Dr. Daniela De Ridder, hat im Rahmen ihrer Bereisung der Region den gemeinnützigen sozialen Wirtschaftsbetrieb REHOLAND im Lingener Ortsteil Darme am „Greiwehof“ besucht.

Bei einem Informationsgespräch stellte dessen Geschäftsführer, Dipl. Kfm. Alfons Hennekes, die Leitungen des Betriebes vor. „Wir arbeiten nicht gewinnmaximierend, sondern haben das Ziel, möglichst viele Personen zu beschäftigen, die im so genannten ersten Arbeitsmarkt keine Anstellung finden und dabei kostendeckend zu wirtschaften. Unser Bestreben ist die Integration von Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt. Dies geschieht durch gezielte Betreuung und Qualifizierung.“ Davon zeigte sich die SPD-Bundestagskandidatin sehr überzeugt: “ Wir müssen alle Talente fördern, Menschen mit sozialen Schwierigkeiten müssen wir eine Chance bieten“, betonte De Ridder.

Zu den Arbeitsbereichen von REHJOLAND gehören Garten- und Landschaftsbau, Spielplatzbau und -pflege, Tischlerei und Trockenbau, Fachwerkbau und -sanierung, Entsorgung (Sperrgutabfuhr, -sortierung und -verwertung) sowie Metallverarbeitung. Neben dem Wertstoffhof werden weitere Dienstleistungen angeboten. Im Second Hand Kaufhaus werden Bekleidung, Haushaltswaren, Möbel und vieles mehr angeboten. Hinzu zähle eine Änderungsschneiderei..

Wolfgang Biber-Thomsen ergänzte, dass REHOLAND für das Emsland und Grafschaft Bentheim einen Stromspar-Check anbiete. Für Haushalte, die Wohngeld, ALG II, Grundsicherung oder Sozialhilfe erhielten, sei diese Überprüfung kostenlos.

Er bedauerte, dass die geprüften Serviceberater für Energie und Wasser noch zuwenig angefordert würden. „Mit unserem Check entlasten wir Hilfsbedürftige, die Haushaltskasse und die Umwelt“, erklärte Biber-Thomsen, der sich wünschte, dass alle zuständigen Fachbereiche (Sozialämter) der Kommunen den Betroffenen den Flyer „Stromspar-Check“ in die Hand drücken. Dr. De Ridder versprach, für den Stromspracheck im gesamten Wahlkreis zu werben: „Die Stromkosten werden voraussichtlich noch erheblich steigen; es ist gut, wenn dabei auch das Verbraucherverhalten in den Blick gerät. Für wenig begüterte Haushalte zählt dabei nämlich jeder Euro.“

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