Dr. Daniela De Ridder referiert in der Grundschule Uelsen zu Kinderrechten

SPD-Bundestagsabgeordnete zum UNICEF „Aktionstag Kinderrechte“ zu Gast in Uelsen

Uelsen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder war anlässlich des „Aktionstags Kinderrechte“ des „United Nations International Children’s Emergency Fund“ (UNICEF) zu Gast in Uelsen. Bei einem Besuch der Grundschule erklärte De Ridder die Bedeutung der Kinderrechte und wie diese in Zeiten globaler Krisen in Gefahr sind.

„Wir können die Bedeutung der Kinderrechte in Zeiten der globalen Krisen und Auseinandersetzungen gar nicht hoch genug halten. Im Zuge von Krieg, Krisen, Zerstörung, Armut und Fluchtbewegungen wird immer deutlicher, dass ganz besonders Kinder Leidtragende dieser schrecklichen Entwicklungen sind. Daher ist es für mich als Bildungspolitikerin sehr wichtig, schon früh über die Bedeutung von Kinderrechten aufzuklären. Die Gespräche mit Schülerinnen und Schülern sind mir auch deshalb sehr wichtig, um unsere junge Generation zu sensibilisieren und sie auch auf ihre eigenen Rechte aufmerksam zu machen“, betont Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die Verwirklichung von Kinderrechten ist laut De Ridder leider noch keine Selbstverständlichkeit, umso wichtiger ist daher angesichts diverser Konflikte der Kampf für die Rechte von Kindern. UNICEF stellt für den Aktionstag Unterrichts- und Informationsmaterial zur Verfügung. Neben der Verteilung des Materials erläuterte De Ridder im Unterricht die wichtigsten Rechte von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören zum Beispiel der Schutz vor wirtschaftlicher oder sexueller Ausbeutung, eine gewaltfreie Erziehung sowie elterliche Fürsorge.

Ziel der Sensibilisierung ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit grenzüberschreitenden Ereignissen, wie zum Beispiel der Krieg in Syrien, sondern auch die Konsequenzen für die Lebenssituation der Kinder in Deutschland und in unserer Region. Vielmehr werden Kinderechte auch in unserer Gesellschaft noch zu häufig missachtet; daher gilt es, hierfür ein Bewusstsein für die eigenen Rechte bei den Kindern zu schaffen. „Mit Aufklärung und zahlreichen Gesprächen in der Schule können wir die Umsetzung der Rechte für Kinder stärken. Deshalb freut es mich besonders, dass ich anlässlich des Aktionstages in der Grundschule in Uelsen sein konnte.

Auch für die Kinder ist es ein ungewöhnliches Erlebnis, mit einer Bundespolitikerin sprechen zu können. Und wer nicht glaubt, dass sich auch schon Grundschülerinnen und –schüler für Politik und Gesellschaft interessieren, irrt sich gewaltig. Ich bin da sehr hoffnungsvoll und optimistisch, dass wir im nächsten Jahr noch mehr Menschen zum Mitmachen bewegen können“, bekräftigt De Ridder.

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