SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte die Pflegeeinrichtung Haus Haseblick in Herzlake

Berlin/Herzlake. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte die Pflegeeinrichtung Haus Haseblick in Herzlage und bekräftigt, dass Verbesserungen in der Pflege ein Schwerpunkt der Arbeit der SPD und der Bundesregierung sind.

„Die Gesellschaft wird älter und vielfältiger, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt seit Einführung der sozialen Pflegeversicherung kontinuierlich an. Entsprechend nimmt auch der Fachkräftebedarf in Deutschland zu. Um die Attraktivität der Pflegeberufe und besonders der Altenpflege zu steigern, aber auch die Chance auf Verbleib im Berufsfeld zu erhöhen, müssen wir einerseits dafür sorgen, dass der Pflegeberuf mehr gerechte Entlohnung und Wertschätzung erfährt. Andererseits muss sich die Zahl von vorbildlichen Einrichtungen wie hier in Herzlake schnellstmöglich gemäß dem Bedarf erhöhen“, machte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder deutlich.

Das Haus Haseblick, unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), ermöglicht in rund 20 Wohneinheiten ein selbstständiges, selbstbestimmtes Leben mit kompetenter Unterstützung im Alltag. Die behindertengerechte Ausstattung der Wohnungen wird ergänzt durch professionelle Dienstleistungen wie Physiotherapie, aber auch ein Kiosk und ein Carsharing-Angebot gehören dazu. In der Tagespflege gestalten die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK die Aufenthaltszeit der Senioren. „Die Tagespflege bietet den Senioren neue soziale Kontakte und Abwechslung im Alltag. Im Zentrum steht für uns der individuelle Unterstützungsbedarf eines jeden Einzelnen“, so Vanessa Klose, DRK-Pflegedienstleiterin der Tagespflege.

„Wir wollen dafür sorgen, dass sich die Pflegeleistungen noch besser an den individuellen Bedürfnissen der Menschen orientieren. Gerade psychische Störungen und demenzielle Erkrankung belasten die Betroffenen und ihre Angehörigen, aber auch das Pflegepersonal und die Leistungen der Pflege sollen dort ankommen, wo sie gebraucht werden,“ bekräftigte De Ridder bei ihrem Rundgang.

Aktuell geht die Zahl der Pflegebedürftigen auf drei Millionen zu und die Zahl der an Demenz Erkrankten steigt jedes Jahr um 200.000 Menschen.

De Ridder weist darauf hin, dass ab 1. Januar 2017 der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft treten wird. Von der neuen, gerechteren Begutachtungssystematik werden insbesondere an Demenz erkrankte Menschen profitieren. Die Reform der Pflege als eines der  zentralen Projekte in dieser Wahlperiode wird zu erheblichen Verbesserungen und Flexibilisierungen der Leistungen in der Pflegeversicherung, ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und einem verstärkten Engagement zur Entbürokratisierung führen.

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