SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte anlässlich des Vorlesetags die Maria Montessori Grundschule in Meppen und las aus dem Buch „Mia – meine ganz besondere Freundin“ vor

Meppen. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zusammen mit Karin Stief-Kreihe vom SPD-Ortsverein Meppen die Maria Montessori Grundschule und las aus dem Buch „Mia – meine ganz besondere Freundin“ vor. Das Kinderbuch wurde von Dagmar Eiken-Lüchau geschrieben – es befasst sich mit dem Thema Autismus bei Kindern und ist Teil der ganz persönlichen Lebenserfahrung von Dagmar Eiken-Lüchau als Mutter einer autistischen Tochter. Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Zeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen sowie der Deutschen Bahn Stiftung. De Ridder sprach zudem mit der Schulleiterin Margret Meyring über das pädagogische Konzept der Montessori Grundschule.

„Vorlesen ist ein wichtiger Bestandteil der frühkindlichen Bildung und hilft den Jüngsten zudem beim Erwerb sozialer Kompetenzen. Der bundesweite Vorlesetag soll Eltern dazu motivieren ihren Kindern mehr vorzulesen, was sehr wichtig ist – denn so können schon vor der Schule die wichtigen Grundsteine für eine erfolgreiche Bildungsbiografie gelegt werden. Es freut mich besonders, dass ich mit dem Vorlesen aus dem Buch „Mia – meine ganz besondere Freundin“ Frau Dagmar Eiken-Lüchau bei ihrem Anliegen die Inklusion und das Verständnis für autistische Kinder zu stärken unterstützen kann“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Bildungsausschusses.

Das Buch hat vor allem die Absicht, Anerkennung und Verständnis für Kinder und auch Erwachsene mit Autismus zu schaffen. Autismus äußert sich schließlich in diversen Formen und Stärkegraden und kann nicht pauschalisiert werden – so divers die Ausprägungen sind, müssen auch verschiedene Therapie- und Inklusionsansätze aussehen.

„Das Buch klärt nicht nur über Autismus auf – generell ist es auch ein Buch, das bereits die Kleinen lehrt, Menschen mit anderen Wesenszügen zu akzeptieren und ihnen vorurteilsfrei zu begegnen. Genau dieses ist den Pädagogen an Mias Kindergarten mithilfe des Buches gelungen. Mia ist dort eines der beliebtesten Kinder in der Gruppe – trotz Ihrer Andersartigkeit. Toleranz in den Kinderschuhen zu lernen, ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je – die Inklusion von Behinderten ist da nur ein Anfang! Ich danke Frau Dr. De Ridder, dass sie sich für den Vorlesetag mein Buch ausgesucht hat und somit für Ihre Unterstützung über Autismus zu informieren“, sagt Dagmar Eiken-Lüchau.

Im Dialog betonte Eiken-Lüchau vor allem die inklusionsfreundliche Umgebung in der Stadt, was die Familie in naher Zukunft dazu bewegt, wieder nach Meppen zu ziehen. So kam es auch zu einem Austausch mit der Schulleiterin der Maria Montessori Schule, Frau Margret Meyring, die das inklusive und auch integrationsfreundliche Lern- und Lehrkonzept der Schule hervorhob. Das Konzept sieht vor allem vor auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler Rücksicht zu nehmen, was sich auch in der Mischung von festen Lernzielen und Auswahlmöglichkeiten für die Kinder widerspiegelt.

„Der Vorlesetag in der Maria Montessori Schule hat mir sehr gefallen. Die Schulleitung hat mich mit ihrem Konzept der individuellen Förderung der Kinder überzeugt. Abschließend wünsche ich Frau Eiken-Lüchau und ihrer Familie, insbesondere der kleinen Mia, alles Gute auf ihrem Weg. Ich nehme darüber hinaus viele Anregungen zu den Bedürfnissen für die Inklusion von Kindern im Bildungssystem mit, wofür wir uns weiter stark machen“, bekräftigt De Ridder.

Aller Voraussicht nach wird das Buch ab Herbst 2016 im Handel erhältlich sein.

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