Daniela Kemper, Elke Becker-Dortelmann, Eva Knoll, Dr. Daniela De Ridder, Christian Pikkemaat, Angelina Jonska, Iris Wandelt, Christian van Slooten

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besucht das Samocca in Nordhorn – Fordern und Fördern als Konzept gelungener Inklusion vor Ort

Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte das Caféhaus Samocca in Nordhorn, das von der Lebenshilfe Nordhorn gGmbH betrieben wird. De Ridder lobt ausdrückliche den inklusiven Ansatz, Menschen mit Behinderung eine Arbeitsmöglichkeit zu geben. Die SPD-Bundestagsabgeordnete wünscht sich mehr solcher Projekte für die gesamte Region.

„Das Samocca ist ein hervorragendes Projekt zur Integration von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben. Auch über die Beteiligung am Erwerbsleben hinaus bietet das Konzept eine soziale und inklusive Gemeinschaft, was mich sehr beeindruckt. Mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den vielen Menschen mit Handicap, die sich hier engagieren, steht ein tolles Team zusammen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Ansatz des größtmöglich selbstständigen Arbeitens für die Menschen von besonderem Wert ist und sie sich vor allem auch durch positive Rückmeldung wertgeschätzt fühlen“, sagt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Das Samocca in Nordhorn ist ein Projekt der Lebenshilfe Nordhorn gGmbH, die sich seit 1963 zu einem Dienstleistungsunternehmen entwickelt hat und vielfältige Inklusionsansätze verfolgt. Das Geschäftsmodell basiert dabei auf einem Franchise-System der Samariterstiftung Neresheim. Im Zentrum steht die berufliche Rehabilitation, in dessen Rahmen Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen weitestgehend selbstständig in eigenen Bereichen arbeiten. „Menschen mit Behinderungen können im Rahmen ihrer Fähigkeiten großartiges leisten – nicht nur im herkömmlichen Werkstattbereich, sondern auch im Dienstleistungssektor. Mit dem Samocca haben wir alternative Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen. Diesen Weg werden wir konsequent weiter verfolgen. Mit unseren Integrationsunternehmen MahlZeit und moveINN haben wir sogar sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt geschaffen“, sagt Thomas Kolde, Geschäftsführer des Samocca in Nordhorn.

Das Café befindet sich am Stadtring 45 in Nordhorn und ist dienstags bis freitags von 11-18 Uhr geöffnet, samstags und sonntags mit der Möglichkeit zum Frühstücksbuffet von 9-18 Uhr. Mit dem Sozialpädagogen Christian Pikkemaat röstete De Ridder Kaffee und überzeugte sich von der hohen Qualität der angebotenen Erzeugnisse. So erfuhr die Politikerin, dass die Mischung aus selbstständigem Arbeiten und den verschiedenen zur Verfügung stehenden festen Arbeitsbereichen besonders gut für die individuellen Bedarfe ist. Damit bietet das Café eine größere Bandbreite an inklusiven Arbeitsplätzen an, was von besonderem Vorteil ist.

„Als Bundestagsabgeordnete möchte ich die Arbeit der Lebenshilfe Nordhorn sehr gerne unterstützen und nehme viele Anregungen mit nach Berlin. Im Gespräch mit den Beschäftigten ist mir erneut deutlich geworden, wie wichtig es ist, allen Menschen eine Chance zu geben und vor allem ihre Talente und Potenziale hervorzuheben. Das gilt ganz besonders für Menschen mit Handicap, so etwa mit psychischen Erkrankungen, die häufig genug tabuisiert werden. Schließlich kann das Projekt sehr gut als Vorbild für weitere Regionen dienen. Einen Besuch im Samocca kann ich allen Gästen aus nah und fern wärmstens empfehlen und ans Herz legen – nicht nur für den guten Zweck, sondern auch, weil die Qualität überzeugt“, bekräftigt De Ridder.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *