V.l.n.r.: Gerd Rüschen, Mathias Fröhling, Dr. Daniela De Ridder, Marina Woltermann und Schulleiter Hermann-Josef Schulten (Foto: Helga van Slooten)

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besucht anlässlich des EU-Projekttags die Geschwister-Scholl-Schule in Geeste-Dalum

Geeste-Dalum. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte anlässlich des EU-Projekttags an Schulen die Geschwister-Scholl-Schule in Geeste-Dalum. Dabei referierte sie über die Europäische Union und die Freiheit auf dem Kontinent. Angesichts der Anschläge in Manchester, Berlin, Nizza, Paris und Brüssel betonte sie, wie wichtig die europäische Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen ist. Die Schülerinnen und Schüler standen unter dem Eindruck des verheerenden Anschlags in Manchester, bei dem vor allem Jugendliche und Kinder bei einem Popkonzert zu Opfern wurden.

„Europa ist eines der wichtigsten Friedensprojekte und eine Erfolgsgeschichte. Jedoch können wir nicht leugnen, dass dieses Projekt in Gefahr geraten ist: Internationale Krisen, Terroranschläge in der Welt und das Erstarken der Rechtspopulisten haben uns vielfach erschüttert. Daher ist es umso wichtiger, dass wir mit der jungen Generation darüber sprechen, worauf dieses bedeutsame europäische Projekt fußt und welche historische Bedeutung es hat. Der Wegfall von innereuropäischen Grenzen und unsere Finanzunion haben zudem ganz praktischen Nutzen, was junge Menschen sehr genießen. Selbstverständliche ist dies aber nicht“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

De Ridder machte deutlich, dass Anschläge nicht dazu führen dürfen, dass die offene Gesellschaft und unsere erheblichen Freiheitsgrade in Frage gestellt werden. Sie referierte vor drei Klassen der Jahrgangsstufen 8.-10. Dabei entstand eine lebhafte Diskussion mit den Schülerinnen und Schüler, zumal etliche von ihnen eine Klassenfahrt nach London planen. Daher ging die SPD-Bundestagsabgeordnete auch auf die Anschläge von Manchester ein und fragte, inwiefern sich die jungen Erwachsenen davon in ihrem Leben beeinflussen lassen. Einig waren sich die Schülerinnen und Schüler, dass sie sich davon nicht einschüchtern lassen. De Ridder unterstützte dies und betonte, dass das Anheizen von Vorurteilen gegen Migrantinnen und Flüchtlinge fehl am Platze sei.

„Die junge Generation kann auch mit politischen Krisen in der Welt souverän umgehen. Es freut mich immer, wenn ich von ihnen Signale der Zuversicht bekomme und möchte sie gerne darin unterstützen. Zur Stärkung der gelebten europäischen Integration verlose ich daher ein Interrail-Ticket durch Europa für einen engagierten Aufsatz über die Europäische Union“, so De Ridder weiter. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 18-27 Jahren können sich um das Interrail-Ticket mit einem Essay in der Länge von 1,5 Seiten bewerben. Sie sollen darin darlegen, was die Europäische Union für sie bedeutet. Das Ticket ermöglicht eine fünftägige Bahnreise über europäische Grenzen, die zudem von der Gewinnerin oder dem Gewinner in einem kurzen Bericht protokolliert werden soll.

Essays können über daniela.deridder.ma02@bundestag.de per Mail eingereicht werden. Für Rückfragen steht das Büro unter der Nummer 030 / 227-71583 gerne zur Verfügung.

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