Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung und Dr. Daniela De Ridder zu TTIP/CETA in Meppen – Chancen nutzen und Vertrauen schaffen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltete letzte Woche mit Dr. Daniela De Ridder eine Podiumsdiskussion zu den kontrovers diskutierten Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Zu Gast waren der Europaabgeordnete Dr. Joachim Schuster und Petra Tiesmeyer vom DGB .

Meppen – „Die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA werden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Es liegt nun an uns, Vertrauen zu schaffen und Chancen zu nutzen. Dabei müssen wir uns insbesondere mit den Risiken auseinandersetzen und diese abbauen“, erläutert Dr. Daniela De Ridder, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Bereits am 20. September 2014 formulierte die SPD auf ihrem Parteikonvent ihre grundsätzlichen Erwartungen an die Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada. Demnach darf die Umsetzung der Abkommen keine Aushöhlung von Tarifvereinbarungen oder Arbeitnehmerrechten zur Folge haben. Ebenso muss die juristische Autonomie der EU und ihrer Mitgliedsstaaten sichergestellt bleiben.

Dr. Joachim Schuster machte deutlich, dass die Freihandelsabkommen nicht zur Absenkung europäischer Standards führen dürfen. Petra Tiesmeyer bekräftigte, dass die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geschützt werden müssen.

„Die Besorgnis der Bürgerinnen und Bürger ist sehr verständlich. Wir werden jetzt intensiv weiter daran arbeiten, dass wir die Chancen von TTIP und CETA für mehr Wohlstand und wirtschaftliche Entwicklung wahrnehmen und zugleich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schützen – gleiches gilt für die Wahrung der Verbraucherrechte“, bekräftigt De Ridder.

Die Veranstaltung fand im Kossehof in Meppen statt und war gut besucht. Dr. Daniela De Ridder bedankt sich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, den Podiumsteilnehmern und den zahlreichen interessierten Gästen für ihre Teilnahme.

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