V.l.n.r.: Petra Alferink, Klaus Blank, Dr. Daniela De Ridder

Mit dem Kanu durch die Wasserstadt Nordhorn

Nordhorn/Grafschaft Bentheim/Emsland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder informierte sich gemeinsam mit Petra Alferink, der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Nordhorn, beim Inhaber des Nordhorner Kanuverleihs, Klaus Blank. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die wirtschaftliche und touristische Lage. Beim Besuch nutzte De Ridder auch die Gelegenheit, eine Kanu-Tour durch die malerische Wasserstadt Nordhorn zu unternehmen. De Ridder betont, dass die SPD weitere finanzielle Hilfen für die Tourismus- und Reisebranche auf den Weg gebracht hat.

Die Corona-Krise hat in zahlreichen Branchen zur weitgehenden oder vollständigen Schließung des Geschäftsbetriebes geführt. Besonders hart hat es dabei die Tourismus- und Reisebranche getroffen: zahlreiche Hoteliers, Gastronominnen, Reiseveranstalter und Menschen, die direkt oder indirekt vom touristischen Angebot in unserer Region leben, bangen noch immer um ihre wirtschaftliche Existenz. Inzwischen werden zwar viele Beschränkungen schrittweise gelockert, aber bei vielen Unternehmen aus der Reise- und Tourismusbranche ist der Geschäftsbetrieb immer noch ganz oder teilweise eingeschränkt – so auch bei Klaus Blank vom Kanuverleih Nordhorn.

 „Der Tourismus ist für die Grafschaft Bentheim und für das Emsland von herausragender Bedeutung: zahlreiche Einzeltouristen und Familien verbringen jedes Jahr ihren Urlaub in unserer idyllischen Region: sie wollen die unberührte Natur erleben, unsere ländliche Kultur und unsere regionalen Köstlichkeiten entdecken. Ob auf den zahlreichen Rad- oder Wasserwegen – unsere Region ist immer eine Reise wert. Daher ist es von substanzieller Bedeutung, dass wir ein weiteres Konjunkturpaket schnüren, welches gezielt die kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Reise- und Tourismusbranche hilft“, betont Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

 Volle Kraft voraus! – für viele Nordhorner*innen mittlerweile schon ein alltäglicher Anblick, wenn Klaus Blank – alias Kanuklaus mit Lederhut – vom Kanuverleih Nordhorn mit Tourist*innen durch die malerischen Kanäle von Nordhorn paddelt. Nun erlebten auch die beiden SPD-Politikerinnen De Ridder und Alferink, unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, die Wasserstadt aus einer anderen, einer naturnahen Perspektive.

Nach einer kompakten Theorieeinweisung ging es gleich nach dem Anlegen der Schwimmwesten in die Zwei-Personen-Kajaks. De Ridder, die zuvor noch nie in einem Kanu gesessen hat, begab sich unter der Anleitung von Klaus Blank sicher an Bord: „Zunächst hatte ich ein wenig Sorge, ich könne kentern, aber dank der Hinweise von Klaus Blank und der Schwimmweste, waren meine Bedenken sofort verflogen“, schmunzelt die SPD-Bundestagsabgeordnete De Ridder.

Rasch war der Umgang mit dem Paddel erlernt, so dass die Augen fortwährend auf eine atemberaubende Kulisse von unberührter Natur, attraktiver Architektur bis hin zu kulturellen Bauwerken gerichtet waren.

 „Die Paddeltour bieten ganz neue Eindrücke, die Wasserstadt Nordhorn aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen. Man sieht Details, die man zuvor noch nie wahrgenommen hat. Daher kann ich nicht nur allen Touristen einen Kurztrip, sondern auch den Einheimischen einen Ausflug in unser attraktives Naherholungsgebiet, unbedingt auch auf dem Wasser, ans Herz legen“, freut sich De Ridder.

Neben den Fahrten in und um die charmante Wasserstadt Nordhorn gibt es zahlreiche weitere wunderschöne Kanustrecken in der Grafschaft sowie grenzüberschreitende deutsch-niederländische Touren auf der Dinkel. „Doch viele der bereits gebuchten Fahrten wurden in den vergangenen Wochen storniert. Gerade jetzt sind Kanutouren für Firmenevents als Teambuilding-Projekte besonders geeignet: Das stärkt das Wir-Gefühl. Zudem kann das Corona-Hygienekonzept im Outdoor-Bereich sehr gut eingehalten und umgesetzt werden“, stellt Klaus Blank heraus.

 Die SPD-Bundestagsfraktion hat derweil ein weiteres Konjunkturpaket auf den Weg gebracht, das speziell besonders betroffene Unternehmen wie den kleinen und mittelständischen Unternehmen hilft. Antragsberechtigt sind solche  Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt im April und Mai 2020 um mindestens 60% gegenüber den gleichen Monaten im Vorjahr zurückgegangen sind und für die nächsten Monate weiterhin derart niedrig gegenüber 2019 bleiben werden. Erstattet werden können bis zu 80% der fixen Betriebskosten.

Ein weiterer, für die SPD wichtiger Aspekt im Konjunkturprogramm ist die Sicherung von Ausbildungsplätzen. Unternehmen, die ihre Ausbildungsplätze nicht verringern oder gar erhöhen, erhalten eine Prämie in Höhe von 2.000 bzw. 3.000 Euro je Ausbildungsvertrag. Damit wird insbesondere die ausbildungsintensive Tourismusbranche unterstützt. Neben dem Programm der Überbrückungshilfen kann die Branche auch von der Mehrwertsteuerreduzierung profitieren, da so Anreize gesetzt werden, dass die Menschen wieder verstärkt in Reisen und touristische Erlebnisse investieren.

 „Mit dem umfangreichen Rettungsschirm greifen wir den Unternehmen in der Reise- und Tourismusbranche nicht nur finanziell unter die Arme, sondern wir sichern auch Arbeitsplätze und Existenzen. Gerade für die Grafschaft Bentheim und für das Emsland sind die Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar durch die Corona-bedingten Auflagen oder Schließungen betroffen sind, von substanzieller Bedeutung – denn unsere Region lebt von vielfältigen touristischen und kulturellen Angeboten“, so De Ridder abschließend.

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