V.l.n.r.: Andrea Kötter, Dr. Daniela De Ridder, Dr. med. Angelika Clausen und Johannes Hessels bei der Blaulichtkonferenz Emsland

Mehr Mittel für das Technische Hilfswerk

Berlin/Nordhorn/Lingen/Meppen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder begrüßt die im Haushaltsausschuss von der SPD erkämpften Mehrausgaben für das Technische Hilfswerk (THW) und dankt all den ehren- und hauptamtlichen Engagierten für ihren unermüdlichen Einsatz. Neben der Schaffung von 120 zusätzlichen Stellen für das Liegenschaftsmanagement und der Entfristung von 74 Stellen stellt der Bund dem THW nun 200.000 Euro zusätzlich zur Verfügung und erhöht die Mittel für die Aufwandsentschädigung der Ehrenamtlichen um 800.000 Euro auf insgesamt 3,2 Millionen Euro.

„Es freut mich außerordentlich, dass wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten deutlich mehr Mittel für das Technische Hilfswerk mobilisieren konnten und uns dabei gegen den Innenminister Horst Seehofer durchsetzen konnten, der keine substanzielle Stärkung vorsah. Das Engagement der Aktiven des THW für unsere Gesellschaft ist enorm und wird immer wichtiger, auch weil wir für Katastrophenfälle gewappnet sein müssen. Dies haben wir auch im vergangenen Jahr in Niedersachsen besonders zu spüren bekommen. Dieses Engagement für die Bürgerinnen und Bürger zu würdigen ist uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ein besonders wichtiges Anliegen, das aber auch finanziell hinterlegt sein muss“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

De Ridder betont, dass die SPD damit ihre Unterstützung für das THW nach dem 2015 beschlossenen Bau- und Sanierungsprogramm für marode Unterkünfte in Höhe von 27 Millionen Euro (2015-2018), einer dauerhaften Erhöhung der Mittel für die Ortsverbände um 8 Millionen Euro (2016), dem 2017 beschlossenen Fahrzeugprogramm in Höhe von 100 Mio. Euro (2017-2023) und den 358 zusätzlichen Stellen (2016/2017) konsequent fortsetzt. Neben den neuen finanziellen Mehraufwendungen begrüßt De Ridder insbesondere auch die Entfristung von 74 Stellen, was einen wichtigen Aspekt sozialdemokratischer Politik darstellt. Darüber hinaus betont De Ridder jedoch, dass der Ausbau der Unterstützung für das THW ein fortwährendes Projekt sein muss, da auch die Herausforderungen stetig wachsen werden.

„Die Engagierten des THW leisten seit 1950 mit seinen heute über 80.000 ehrenamtlich und rund 1.000 heuptamtlich Engagierten einen enormen Beitrag für den Zivil- und Katastrophenschutz. Mit der Entfristung von 74 Stellen, der finanziellen Aufstockung für die Entschädigung Ehrenamtlicher, der Fortführung des Nachwuchsprogramms und der Schaffung neuer Stellen bauen wir die Unterstützung für das THW aus. Wie wichtig diese Unterstützung ist, wurde mir immer wieder bei meinen Blaulichtkonferenzen in der Grafschaft Bentheim und im Emsland ans Herz gelegt. Auch deshalb freut es mich sehr, dass wir unsere Zusagen aus dem Wahlkampf bereits 2018 nun zu weiten Teilen erfüllen können – diesen Weg werden wir in der SPD entschieden fortsetzen“, bekräftigt De Ridder.

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