Kulturpolitische Sommerreise

Die parlamentarische Sommerpause in Berlin hat die Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder unter anderem für eine kulturelle Bereisung im Wahlkreis Mittelems genutzt. Unterschiedlichste kulturelle Einrichtungen standen dabei auf dem Programm.

Im Kunstwerk Schüttorf lernte die Bundestagsabgeordnete das Konzept des Kunst- und Seminarhauses kennen. Das ehemlige Lager- und Kontorhaus der Firma Flintermann in der Nähe des Schüttorfer Bahnhofs wurde vollständig saniert und umgebaut. Heute finden hier Seminare und Workshops statt die den Besuchern des Kunstwerks geistige, kreative und lebendige Impulse geben wollen.

Der Bronzezeithof in Uelsen bietet den Besuchern eine Reise in die Vergangenheit. Als 2003 in einem Neubaugebiet der Gemeinde Uelsen Tonscherben gefunden wurden entstand die Idee für den Bronzezeithof. Heute dokumentiert das Freillichtmuesum mit seinen originalgetreuen Rekonstruktionen aus der Bronzezeit dokumentiert eindrucksvoll, wie Menschen vor rund 3000 Jahren in der Grafschaft Bentheim gelebt haben.

Das Moormuseum in Geeste dokumentiert mit den Weg von der Moorkolonisierung bis zur industriellen Abtorfung. In zwei Hallen und auf einem großen Freigelände bietet das Moormuseum eine große Sammlung von Schautafeln, Werkzeugen bis hin zu großen Maschinen aus der Torfindustrie. Komplettiert wird das Museum durch den Siedlerhof, der realistisch das Leben der Moorsiedler in den 1930er Jahren darstellt. Im Moormuseum wird aber auch geforscht. So umfasst die Sammlung des Hauses mittlerweile rund 18.500 Objekte, von denen noch nicht alle katalogisiert wurden. Die Kultivierung der Moor- und Heidelandschaft wird in diesem Museum wissenschaftlich dokumentiert und archiviert.

Vom Moormuseum führte Sommerreise weiter zur Meppener Koppelschleuse. Kulturnetzwerk Koppelschleuse Meppen haben sich fünf Partner zusammengeschlossen, um Kultur und Tourismus in einer reizvollen Umgebung zusammen zu führen. Schwerpunkt des Besuchs war der 1977 gegründete Meppener Kunstkreis e.V. Ein erklärtes Ziel des Meppener Kunstkreises ist es, durch die Ausstellungen einheimischer und auswärtiger Künstler einen Dialog mit der Kunst zu wecken. Zur Unterstützung dieser Aktivitäten unterschrieb die Bundestagsabgeordnete noch vor Ort ihren Mitgliedsantrag.

Künstlerisch ging die Reise weiter in die Kunsthalle Lingen. Auch hier wurde Daniela De Ridder Mitglied denn „Kunst und Kultur sind mir ein Herzensanliegen“, sagt die SPD-Politikerin. Die Lingener Kunsthalle zeigt insbesondere Gegenwartskunst und fördert regionale Künstler durch Mitgliederausstellungen.

Den Abschluss der kulturpolitischen Sommerreise bildete das über 100 Jahre alte Central Kino in Lingen. Hier informierte sich die Bundestagsabgeordnete über die alte Vorführtechnik und die Herausforderung, das alte Kino auf den aktuellen Stand der Kinotechnik zu bringen. Zwar soll der Charme des alten Kinos erhalten werden, die meisten aktuellen Kinofilme liegen aber nur noch als digitale Kopie vor. Die Kosten für die notwendige Digitalisierung sprengen den Rahmen des nichtkommerziellen Centralkinos deutlich, die Bundestagsabgeordnete sagte ihre Unterstützung zu.

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