V.l.n.r.: Renate Schnieders, Michael Motzek, Dr. Daniela De Ridder, Gitta Mäulen, Lothar Bergner und Dr. Gerd Vogelsang

Im Gespräch mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim

Grafschaft Bentheim/Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte jüngst die Kreisverwaltung der Grafschaft Bentheim und kam dort mit Renate Schnieders (Soziale Sicherung), Michael Motzek (Leiter Fachbereich 4 – Soziales und Gesundheit), Gitta Mäulen (Kommunale Arbeitsmarktintegration), Lothar Bergner (Leitung Drogenberatungsstelle) und Dr. Gerd Vogelsang (Leiter Gesundheitsamt) ins Gespräch. Gerade im Bereich der Integration von Langzeitarbeitslosen und Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt sowie im Bereich der sozialen Daseinsvorsorge stehen große Herausforderungen an.

„Bei der Analyse der anstehenden Herausforderungen wurde deutlich, dass der Landkreis Grafschaft Bentheim vor großen Herausforderungen für die Organisation der Daseinsvorsorge steht. Die Integration von Langzeitarbeitslosen wie auch von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt sind konkret anstehende Aufgaben. Mittel- bis langfristig stehen Aufgaben im Bereich der sozialen Sicherung sowie der pflegerischen und medizinischen Versorgung an. Gerade auch mit Blick auf den demografischen Wandel werden wir in der Bundespolitik mehr zur Entlastung der Kommunen investieren müssen, damit neben einer qualitativ hochwertigen Versorgung der Menschen in allen Lebensbereichen auch ein gut bezahlte Arbeit dahinter steht“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

In diesem Zusammenhang wurden auch die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen von SPD und Union erörtert. Positiv hervorgehoben wurde, darin waren sich die Gesprächspartner einig,  maßgeblich die verstärkte Aufmerksamkeit auf den Bereich der Pflege sowie die Maßgabe, den Ärztemangel auf dem Land substanziell abzumildern und bekämpfen zu wollen. De Ridder betont in diesem Zusammenhang auch, dass die Integration auf dem Arbeitsmarkt als Schlüsselthema für die Regionen eine große Rolle spielt: Dank der SPD wird es – sofern die Mitglieder der Partei ein positives Votum abgeben – ein Einwanderungsgesetz geben, welches viele noch ungelöste Probleme aufgreifen und lösen muss.

„Damit unsere Region gut und zukunftssicher aufgestellt ist, müssen wir die Herausforderungen im Bereich der Infrastruktur, des gemeinschaftlichen Zusammenlebens und der Daseinsvorsorge mit adäquaten Lösungen bewältigen: Durch die Abschaffung des Kooperationsverbotes in der schulischen Bildung sowie durch die Förderung des sozialen Wohnungsbaus schaffen wir zudem mehr finanzielle Spielräume und Entlastung für die Kommunen. Auch deshalb können wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stolz auf das starke Verhandlungsergebnis sein, welches nahe an den konkreten Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger steht“, bekräftigt De Ridder.

De Ridder sieht dabei vor allem ihre eigene Partei am Zuge, zumal bei einem positiven Mitgliederentscheid die SPD mit der Besetzung der Ministerien für Finanzen,  Arbeit und Soziales sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend viel Gestaltungspotenzial besitze. Zudem habe gerade auch für die Bekämpfung von Fluchtursachen das durch die SPD zu besetzende Außenministerium eine tragende Rolle zu spielen. De Ridder gehört in dieser Legislaturperiode dem Auswärtigen Ausschuss an und will sich dort auch ganz persönlich für dieses wichtige Themenfeld einsetzen.

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