Johannes Hessel, Dr. Eva Högl und Dr. Daniela De Ridder

Geschlechterdemokratie und Frauenrechte stärken!

Meppen. Zu meiner Veranstaltung „Geschlechterdemokratie und Frauenrechte stärken“ habe ich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Eva Högl, nach Meppen eingeladen. Einig waren sich auch die Interessierten, dass man auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts weiterhin für Frauenrechte entschlossen kämpfen muss!

Gleiche Chancen für Frauen und Männer müssen in unserer Gesellschaft häufig erst noch erkämpft werden – sie kommen nicht von alleine. Im Gegenteil: Die MeToo-Debatte und die Erinnerung an 100 Jahre Frauenwahlrecht führen uns erneut vor Augen, dass Frauen weiterhin für ihre Rechte eintreten und kämpfen müssen. Obwohl im Grundgesetz die Gleichberechtigung von Männern und Frauen rechtlich verankert ist, sieht die gesellschaftliche Realität heute noch in vielen Bereichen ganz anders aus. Daher steht die Politik in der Pflicht, notwendige gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Frauen in unserer Gesellschaft weiter gestärkt werden.

Die SPD hat hier bereits in den vergangenen Jahren viele wichtige Vorhaben durchsetzen können: Eine Frauenquote für Aufsichtsräte, Regeln für Transparenz bei Löhnen für mehr Lohngerechtigkeit, die Einführung des Mindestlohnes und der Brückenteilzeit sowie das Gute-Kita-Gesetz. Mit meiner Kollegin Eva Högl habe ich mit meinem Publikum darüber diskutiert, dass die Politik sich weiter für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetzen müsse, um die strukturellen Hürden einer tatsächlichen Gleichstellung und der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen zu überwinden.

Derzeit liegt der Frauenanteil im Deutschen Bundestag bei nur noch 31 Prozent, auf kommunaler Ebene bei durchschnittlich 25 Prozent. Eine Möglichkeit, dass Frauen und Männer paritätisch in politischen Mandaten und Ämtern repräsentiert werden, sei die Einführung des Paritätsgesetzes, das Parteien dazu auffordert, ihre Liste zu quotieren. Aber auch die Beseitigung des Lohnunterschiedes zwischen Männern und Frauen, die Grundsicherung im Alter, die Gewalt gegen Frauen sowie die Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe von Frauen in wirtschaftlichen Führungspositionen waren Themen, über die wir mit den zahlreichen Besucherinnen und Besucher in den Dialog traten.

Die Diskussion hat uns auch verdeutlicht, dass auch in Deutschland nach wie vor noch großer Handlungsbedarf zur Stärkung der Frauenrechte besteht. Daher ist es für uns in der SPD unerlässlich, dass wir weiter vehement für die Rechte von Frauen und Mädchen eintreten und kämpfen werden – sowohl national als auch international!

 

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