Dr. Daniela De Ridder in der Zooschule im Tierpark Nordhorn

Dr. Daniela De Ridder besucht Tierpark Nordhorn – Artenvielfalt schützen und Wirtschaft vor Ort stärken

Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte den Tierpark Nordhorn und kam dabei mit dem Geschäftsführer Dr. Nils Kramer ins Gespräch. Der Tierpark Nordhorn ist nicht nur eine wichtige Institution für den Artenschutz, sondern durch seine hohe Qualität und Artenvielfalt ein Besuchermagnet und somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Rund 400.000 Gäste besuchen jährlich den Tierpark, darunter zahlreiche niederländische Familien mit ihren Kindern.

„Der Tierpark in Nordhorn ist ein besonderer Ort zum Erleben, aber auch zum Lernen. Besucherinnen und Besucher können nicht nur über die Tiere staunen, sondern lernen im Rahmen der Zooschule viel Wissenswertes über das Leben der Tiere und vor allem über den Schutz bedrohter Arten. Es freut mich zudem, dass der Tierpark Nordhorn solide Wirtschaften kann. Gerade auch für unsere niederländischen Nachbarn gilt der Nordhorner Tierpark als Besuchermagnet. Umso ärgerlicher ist die Etablierung der Maut durch die Union, die nun voraussichtlich viele Gäste aus dem Nachbarland von einem Besuch abschrecken wird“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Vor 25 Jahren konnte der Tierpark Nordhorn im jährlichen Durchschnitt rund 70.000 Besucherinnen und Besucher registrieren. Inzwischen ist diese Zahl auf rund 400.000 angewachsen, was für die Stadt Nordhorn mit rund 53.000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine Erfolgsgeschichte ist. Viele der Gäste kommen aus den Niederlanden. De Ridder befürchtet in diesem Zusammenhang, dass sich der negative Einschlag der Maut auch hier zu Ungunsten des Tierparks bemerkbar machen wird.

„Die erfreuliche Entwicklung des Tierparks und die zahlreichen Gäste, für die ein Besuch im Nordhorner Tierpark längst kein Geheimtipp mehr ist, sind für unsere Region besonders wichtig. Die Etablierung der Maut auf Bestreben der CDU/CSU ist unverantwortlich gegenüber unseren europäischen Partnern, aber ebenso gegenüber den Menschen, die in den grenznahen Regionen leben und arbeiten. Ich wünsche dem Tierpark auch weiterhin viel Erfolg und vor allem die Chance, das spannende Bildungsangebot auszubauen, an dem auch Schulklassen programmatisch und unterrichtsintegriert teilnehmen können“, so De Ridder weiter.

Bei ihrem Gespräch mit dem Geschäftsführer Dr. Nils Kramer erfuhr De Ridder, dass für die Zooschule des Tierparks bereits Partnerschaften mit drei Grundschulen in der Region bestehen, die regelmäßig Unterricht dort abhalten. Die Erweiterung und Einbindung von Gymnasien ist eines der anstehenden Zukunftsprojekte. Die Zooschule werde über die Schulen hinaus auch von Vereinen und Verbänden sehr gut aufgenommen und bereichert den Tierpark insgesamt um das Angebot.

Dabei ist der Tierpark nicht nur für die Arbeitsplätze, die Wirtschaft und das Bildungsangebot vor Ort von Bedeutung, sondern leistet ebenso einen bedeutenden Beitrag zum Schutz bedrohter Arten. Die Bemühungen zum Artenschutz reichen dabei von nordamerikanischen Waldbisons bis hin zu persischen Leoparden, die in freier Wildbahn als hochgradig bedroht gelten.

„Für das Engagement zum Artenschutz und die Stärkung unserer Region danke ich allen Beteiligten, Mitarbeitenden und Engagierten des Tierparks. Einen Besuch kann ich den Menschen in unserer Region wärmstens ans Herz legen“, bekräftigt De Ridder.

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