Bild v.l.n.r Karl-Heinz Büld, Diedrich Lammering, Dr. Daniela De Ridder, Jens Boermann Foto: © SPD

Den Mittelstand in der Region stärken

SPD-Bundestagskandidatin Dr. Daniela De Ridder besuchte Arnold Lammering GmbH & Co. KG in Schüttorf

„Der Mittelstand ist das Rückgrat der Deutschen Wirtschaft!“; davon ist SPD-Bundestagskandidatin Dr. Daniela De Ridder bei ihrem Besuch bei der Arnold Lammering GmbH & Co. KG in Schüttorf überzeugt:

Arnold Lammering ist ein Fachgroßhandel für Stahl, Sanitär, Heizung und Fliesen. Derzeit werden dort, so erläutert Inhaber und Geschäftsführer Diedrich Lammering, über 500 Mitarbeiter beschäftigt. Als Familienunternehmen gestartet, ist die Arnold Lammering Gruppe inzwischen ein großer Mittelständler. Im Bereich Stahl gehört das Unternehmen zu den zehn größten mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Mehrere Tochterfirmen bieten ein breites Spektrum in den Bereichen Stahlbau und Glasverarbeitung an. So genießt etwa das Tochterunternehmen D. Flintermann GmbH & Co. KG, mit dem man in der Glasproduktion und -veredelung tätig ist, einen hervorragenden Ruf bei namhaften Architekten. Eines der bekanntesten Projekte des Unternehmens ist die Glastreppe im Apple-Store in New York.

Kreative Unternehmensführung und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit stehe für das Unternehmen im Vordergrund, davon konnte sich Dr. De Ridder, die als Unternehmensberaterin tätig ist, rasch überzeugen: Die meisten der 50 Auszubildenden der Arnold Lammering-Firmengruppe würden übernommen, alleine in Schüttorf werden derzeit 17 Auszubildende beschäftigt. Auf Nachfrage der SPD-Politikerin erläuterte Diedrich Lammering, dass Wettbewerb und Konkurrenz im Sanitär- und Heizungsbereich stark zugenommen hätten und die Herausforderung für die Geschäftsführung insbesondere darin bestehe, dass Abläufe in der Firma stetig optimiert werden müssten. Dabei spiele auch die innerbetriebliche Demokratie eine zentrale Rolle: Wer im globalen Wettbewerb mithalten wolle, so Lammering, müsse vorausschauend planen und laufend Prozesse anpassen.

Auch wachse die Bedeutung von Modernisierung und Diversifizierung der Angebote sowie die Präsenz im Internet. Schon im deutsch-niederländischen Grenzraum ließen sich Geschmacksunterschiede ausmachen: Während bei deutschen Kunden ein Tendenz zu klaren Linien im Bäderbereich auszumachen sei, bevorzugten die niederländischen Käufer eher den romantischen Landhausstil. Aktuell bietet die Fa. Arnold Lammering den Verkauf von Fliesen auch an Privatkunden an. Ein neuer Trend seien dabei Fliesen in Holzoptik, der optische Unterschied zu Parkett sei nicht zu bemerken, so Lammering.

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