Bahnanbindung zwischen Amsterdam und Berlin fortwährend verbessern!

Berlin/Grafschaft Bentheim/Emsland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder erneuert ihr Engagement zur Verbesserung der Zuganbindung zwischen Amsterdam und Berlin. So begrüßt sie die ambitionierten Pläne des Bundesverkehrsministeriums zum „Masterplan Schienenverkehr“, der bis 2030 die Zahl der Bahnreisenden etwa verdoppeln und ebenso die Qualität des Zugverkehrs substanziell verbessern soll. Auch die Grafschaft Bentheim und das Emsland profitieren von den Plänen, wie schon durch die Einführung der neuen ECx-Züge, für die sich De Ridder erfolgreich eingesetzt hatte.

„Für die Menschen in der Grafschaft Bentheim und dem Emsland zählt die Zugverbindung zwischen Amsterdam und Berlin zu den wichtigsten Infrastrukturmerkmalen unserer Region. Wenn wir die nachhaltige Mobilität unterstützen wollen, dann sind Bahnfahrten genau das richtige Verkehrsmittel. Die Strecke Amsterdam – Berlin führt dabei nicht nur durch die Grafschaft und das Emsland und bietet der Bevölkerung am Bahnhof Bad Bentheim Zu- und Umstiegsmöglichkeiten zum Reisen, sie stärkt als Güterverkehrsstrecke ebenso unsere Wirtschaft und den Warenverkehr. Es ist daher sehr begrüßenswert und eine gute Nachricht, dass der Bund und die Bahn mit der Etablierung der ECx-Züge in den kommenden Jahren eine reibungslose Fahrt zwischen den Niederlanden und Deutschland ermöglichen. Allerdings gilt es jedoch auch weiter zu entwickeln, welche Herausforderungen in den Folgejahren entstehen und wo wir noch weitere Verbesserungsvorschläge verwirklichen können“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Im Dialog mit dem Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Grafschaft Bentheim – Emsland, Marco Graf, und der Leiterin der Geschäftsbereiche Standortentwicklung, Innovation und Umwelt, Anke Schweda, wurde für De Ridder deutlich, dass die geplante Einführung eines weiteren Zuges als Sprintervariante zwischen Amsterdam und Berlin sehr positiv bewertet wird. Somit wurde eine Reisemöglichkeit im einstündigen Takt geschaffen, was im Vergleich zum jetzigen zweistündigen Takt eine deutliche Verbesserung darstellt, weiß De Ridder als Nutzerin der Bahnstrecke von ihrem Heimatwahlkreis bis hin zur Bundeshauptstadt zu berichten. Problematisch bleibt aber, dass alle Züge dieser Strecke das Nadelöhr im Schienennetz zwischen Minden und Hannover passieren müssen. Unterstützt von der IHK plädiert Dr. Daniela De Ridder daher in einem persönlichen Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dafür,  dass der Bau einer neuen Schnellstrecke zwischen Bielefeld und Hannover beschleunigt werden möge – weder für Personenzüge noch für Züge zum Güterverkehr sollte es auf der Streckenabschnitt vor Hannover zu Engpässen kommen. Damit aber die reibungslose Verbindung zwischen Amsterdam und Berlin sichergestellt werden kann, bedarf es eines raschen Neubaus der Schnellstrecke Bielefeld – Hannover.

„Viele der Reisenden aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland möchten sowohl die Landeshauptstadt und die Unterwegsbahnhöfe in Richtung Berlin ohne die laufende Gefahr stetiger Verspätungen erreichen können. Aus der genaueren Kenntnis der Strecke, weiß ich wie ärgerlich es ist, vor Hannover in eine Warteschleife zu geraten und den entsprechenden Anschluss zu verpassen. Hier kann die Bundesbahn noch deutlich an Verlässlichkeit und Qualität dazu gewinnen. Gerne unterstütze ich daher die Bundesregierung bei der Umsetzung des ambitionierten ‚Masterplans Schienenverkehr‘, mit dem substanzielle Verbesserungen in Aussicht gestellt werden. Die Herausforderungen bei der Umsetzung sollten daher also mit großer Entschiedenheit angegangen und im kommenden Haushaltsplan finanziell unterlegt werden, so dass der Schienenausbau zeitnah verwirklicht werden kann“, unterstreicht  De Ridder.

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