Anreize setzen und Reisequalität verbessern – Dr. Daniela De Ridder und ihre Fraktionskollegin Kirsten Lühmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD, begutachten Bahnhof in Bad Bentheim

Bad Bentheim. In Begleitung ihrer Bundestagskollegin Kirsten Lühmann, der verkehrspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, bereiste Dr. Daniela De Ridder den Wahlkreis und machte Halt beim Bahnhof in Bad Bentheim, der dank des Einsatzes von Landes- und Bundesmitteln barrierefrei wird. Die Bundestagsabgeordneten überzeugten sich vor Ort von den gestalterischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten.

„Umbau und Neugestaltung des Bahnhofs in Bad Bentheim werden den Reisenden viel Gutes bringen – neben der allgemeinen Modernisierung des Bahnhofes soll er vor allem barrierefrei gestaltet werden. Barrierefreiheit ist eine dringende Notwendigkeit, um Bahnhöfe zukunftsfähig zu machen. Unsere Region wird von diesem wichtigen infrastrukturellen Ausbauprojekt enorm profitieren“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Im Gespräch mit Bürgermeister Dr. Volker Pannen und dem Landtagsabgeordneten Gerd Will erörterten die beiden SPD-Politikerinnen De Ridder und Lühmann auch weitere Umbaumaßnahmen. Voraussetzung für die Modernisierung des Bahnhofgeländes ist die anstehende Entscheidung des Stadtrates am 09. September zum Verkauf des Bahnhofs an die Bentheimer Eisenbahn AG. Da die Stadt alleine finanziell Schwierigkeiten hätte, eine vollumfängliche Modernisierung zu bewältigen, wird mit der Zustimmung gerechnet.

„Gerade die Bahnhofsneugestaltung bietet einen deutlichen Anreiz zur Bahnnutzung. Umso bequemer die Bundesbahn es den Reisenden macht, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie vom Auto auf die Bahn umsteigen“ sagte Lühmann.  Die Verkehrspolitikerin weiß wovon sie spricht, ist sie doch selbst bei ihren Fahrten nach Berlin und bundesweit stetig mit der Bahn unterwegs.

Auch zum Thema Lärmschutz äußerte sich die verkehrspolitische Expertin und zeigte bei ihrem Rundgang über das Bahnhofsgelände Möglichkeiten auf, die Landkreis und Kommunen selbst in Angriff nehmen können.

„Insgesamt macht das Beispiel des Bahnhofs in Bad Bentheim deutlich, dass sich die Region mit dem Ausbau wichtiger Infrastrukturprojekte im Aufschwung befindet. Mit dem Willen und dem Engagement der Beteiligten wird unsere Region ein Stück zukunftsfähiger“, ist sich De Ridder sicher.

Nach den Qualitätsmängeln im Bahnreiseverkehr befragt und dem Hinweis des Landtagsabgeordneten Gerd Will, die Bahn wolle die modernen ICX-Züge nicht auf der Strecke Berlin – Amsterdam einsetzen, meinte Kirsten Lühmann, hierzu sei nicht das letzte Wort gesprochen. Sie versprach, die Einsatzregionen der neuen Zuggeneration prüfen zu lassen.

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